Private Medizinische
Berufsfachschule Gotha

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Mehr Flexibilität mit der generalistische Pflegeausbildung

Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d) bei GOBI in Thüringen

Als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau betreuen und pflegen Sie hilfsbedürftige Menschen. Sie sind erster Ansprechpartner und nehmen konkrete pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr. Sie assistieren bei Untersuchungen, dokumentieren Patientendaten und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Mit der ganzheitlichen Pflegeausbildung erwerben Sie sich die fachlichen und sozialen Kompetenzen Menschen jeden Alters in ihren individuellen Lebenssituationen zu unterstützen und zu pflegen. Durch die Zusammenlegung der Ausbildungsberufe Kranken-, Kinder- und Altenpfleger sind Sie bestens für die Zukunft gerüstet und flexibel einsetzbar: vom Krankenhaus, über Facharztpraxen, Pflegeeinrichtungen bis hin zum ambulanten Betreuungsdienst. Mit GOBI haben Sie einen Partner gefunden, der Sie beim Erreichen des Ausbildungsziels bestens unterstützt. Gerne helfen wir bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, am 01.11.2017 veröffentlicht

Das Wichtigste im Überblick

  • Abschluss: staatlich anerkannte/r Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau (ehemals Altenpfleger, Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger)
  • Ausbildungsbeginn: jährlich am 1. September
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Voraussetzungen: Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen mind. 2-jährigen Berufsausbildung, gesundheitliche Eignung
  • Ausbildungsvertrag: Abschluss mit einer zur Ausbildung zugelassenen Einrichtung – gerne helfen wir bei der Vermittlung
  • Schulgeld: schulgeldfrei – der Ausbildungsbetrieb zahlt eine Ausbildungsvergütung
  • Förderung: BAföG, Bildungsgutschein für Umschüler, Bildungskredit oder Berufsförderungsdienst
  • Unterkunft: im schuleigenen Wohnheim möglich
  • Ausbildungsverbund Pflege: Wir sind Partner im Ausbildungsverbund Pflege für Gotha & Region und profitieren von einem großen Netzwerk an Praxispartnern – mehr Infos unter www.pflegeausbildung-gotha.de
  • Spätere Tätigkeitsbereiche: Alten- und Pflegewohnheime, ambulante Altenpflege- und Betreuungsdienste, Krankenhäuser, Hospize, Pflege- und Rehabilitationskliniken, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren
  • Infomaterial: Infoblatt zur Ausbildung Pflegefachmann (m/w/d) (.pdf 135KB) 

Berufsbild Pflegefachmann/-frau

Details

Ein Pflegefachmann oder eine Pflegefachfrau pflegt und betreut Menschen aller Altersstufen in den Bereichen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege. In Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen versorgen sie z.B. Wunden und führen Infusionen, Blutentnahmen und Punktionen durch. Außerdem assistieren sie bei Untersuchungen, verabreichen den Patienten ärztlich verordnete Medikamente oder Injektionen und bereiten sie auf operative Maßnahmen vor. In der Grundpflege betten sie hilfsbedürftige Menschen und unterstützen sie bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege. In der ambulanten Pflege arbeiten Pflegefachleute auch mit Angehörigen zusammen und unterweisen diese z.B. in Pflegetechniken. Darüber hinaus übernehmen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben wie die Ermittlung des Pflegebedarfs und die Planung, Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Auch bei der Patientenaufnahme, in der Qualitätssicherung und bei der Verwaltung des Arzneimittelbestandes wirken sie mit.

Ausbildungsinhalte & -verlauf

Details

Die Pflegeausbildung kann jährlich am 1. September begonnen werden und dauert im Regelfall 36 Monate (3 Jahre). Sie besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung im Wechsel.

Der Unterricht

Der theoretische und praktische Unterricht findet mit einem Stundenumfang von mindestens 2.100 Stunden bei uns als staatliche anerkannte Pflegeschule statt. Folgende Lehrinhalte werden Ihnen dabei vermittelt:

  • Gesundheit fördern und präventiv handeln
  • Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch unterstützen und Patientensicherheit stärken
  • In Akutsituation sicher handeln
  • Rehabilitatives Pflegehandeln im interprofessionellen Team
  • Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
  • Zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützen
  • Menschen in der Lebensgestaltung unterstützen
  • Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
  • Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen unterstützen

 

Die praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt zum Teil in Ihrem Ausbildungsbetrieb (Krankenhaus, Pflegeeinrichtung oder ambulanter Pflegedienst), aber auch in weiteren Einrichtungen, damit Sie als Auszubildende/r die verschiedenen Bereiche der Pflege kennenlernen. Die Pflegeausbildung findet somit an unterschiedlichen Lernorten statt, die sich in einen Orientierungseinsatz, in Pflichteinsätze, einen Vertiefungseinsatz sowie weitere Einsätze gliedert:

  • Orientierungseinsatz beim Ausbildungsbetrieb (400 Std.)
  • Pflichteinsätze in der
    • allgemeinen Akutpflege in stationären Einrichtungen, z. B. im Krankenhaus (400 Std.)
    • Langzeitpflege in stationären Einrichtungen, z. B. im Pflegeheim (400 Std.)
    • ambulanten Akut- und Langzeitpflege, z. B. bei einem ambulanten Pflegedienst (400 Std.)
  • Pflichteinsätze in speziellen Bereichen der
    • pädiatrischen Versorgung, z. B. im Kinderkrankenhaus (120 Std.*)
    • allgemein-, geronto-, kinder- oder jugendpsychiatrischen Versorgung, z. B. in einer psychiatrischen Klinik (120 Std.)
  • weitere Einsätze (2 x 80 Std.), z. B. Hospiz, Beratungsstellen etc. (160 Std.)
  • Vertiefungseinsatz, letzter Einsatz beim Ausbildungsbetrieb (500 Std.)

Alle Auszubildenden durchlaufen die gleichen Pflichteinsätze. Die Pflichteinsätze in der allgemeinen Pflege und der Pflichteinsatz in der pädiatrischen Versorgung müssen bis zum Ende des zweiten Ausbildungsdrittels absolviert werden. Im letzten Ausbildungsjahr erfolgt der Vertiefungseinsatz mit dem Ziel, das Wissen und Können in einem zuvor bereits kennengelernten Versorgungsbereich zu vertiefen.

Das Ziel der Ausbildung ist, dass sie die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Betreuung, insbesondere zur Beratung, Begleitung und Pflege von hilfsbedürftigen Menschen im Bereich der Kinder-, Kranken- und Altenpflege erforderlich sind.

Umschulung zum/r Pflegefachmann/-frau

Details

Eine Umschulung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann kann neue berufliche Perspektiven in einem zukunftssicheren Beschäftigungsfeld eröffnen. Wenn Sie sich für eine Umschulung in der Pflege interessieren, sprechen Sie Ihre Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter vor Ort an. Dort wird man Sie über alle weiteren Voraussetzungen für eine Umschulungsförderung informieren.

Liegen die Fördervoraussetzungen für eine Umschulung vor, können die Agenturen für Arbeit oder Jobcenter Bildungsgutscheine für den zuvor individuell festgestellten Bildungsbedarf aushändigen. Der Bildungsgutschein, der das Bildungsziel „Pflegefachfrau“/ „Pflegefachmann“ ausweist, garantiert die Übernahme der Weiterbildungskosten und gegebenenfalls die Fortzahlung des Arbeitslosengeldes.

Die Umschulung (= Ausbildung) zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann gliedert sich in einen schulischen und einen betrieblichen Teil. Der theoretische und praktische Unterricht findet an einer Pflegeschule statt, die im Falle der Umschulung zur Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsförderung zugelassen sein muss. Dort wird der Bildungsgutschein eingelöst. Der betriebliche Teil findet beim Ausbildungsbetrieb sowie an weiteren Lernorten für die zu absolvierenten Pflichteinsätze statt. Sie erhalten während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung, die zu einem großen Teil auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird. Ausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz können dauerhaft dreijährig gefördert werden.

Berufseinstieg als Pflegefachmann/-frau

Details

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt ist hoch. Sie haben daher optimale Bedingungen nach einem erfolgreichen Abschluss eine Festanstellung bei einem ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdienst, in einer Pflege- und Rehabilitationsklinik, in einem Altenwohn- und Pflegeheim, Krankenhaus oder Facharztpraxis zu erhalten.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Details

Um beruflich weiterzukommen, gibt es für Sie zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie können sich auf bestimmte Fachgebiete spezialisierisen und übernehmen die Verantwortung für bestimmte pflegerische Maßnahmen. Sehen Sie sich mehr in organisatorischen Aufgaben, dann wäre die Qualifikation zur Pflegedienstleitung genau das Richtige. Hier nehmen Sie Aufgaben rund um den Bereich Personal wahr wie Personalsteuerung eines Pflegebereichs, Personalförderung und Personalbedarfsplanung. Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben und junge Menschen im Erlernen Ihres Berufes unterstützen, wäre eine Weiterbildung zum/r Praxisanleiter/in erstrebenswert. Mit der Reform der Pflegeberufe ist es auch möglich ein berufsqualifizierende Pflegestudium zu abslovieren.

Voraussetzungen & Bewerbung

Details

Um eine Ausbildung als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau zu beginnen, benötigen Sie einen Realschulabschluss beziehungsweise einen höherwertigen Abschluss. Des Weiteren können Sie die Ausbildung beginnen, wenn Sie einen Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen 2-jährigen Berufsausbildung haben. Suchen Sie einen geeigneten Ausbildungsbetrieb? Wir helfen Ihnen gerne bei der Vermittlung. Sie können gerne Ihre Unterlagen unter Online-Bewerbung hochladen und wir melden uns bei Ihnen.

Häufige Fragen zur neuen generalistischen Ausbildung

Details

Warum wurden die Ausbildungen Altenpfleger, Krankepfleger und Kinderkrankenpfleger zusammengelegt?
Die Gründe sind vielfältig. Die Anforderungen an die Pflege haben sich verändert. In Pflegeheimen wird immer mehr medizinische Pflege erbracht, da dort häufig chronisch oder mehrfach Erkrankte versorgt werden. In Krankenhäusern müssen zunehmend ältere, mehrfach kranke Menschen gepflegt werden.  Mit der Ausbildung eröffnen sich des Weiteren die Wechsel-, Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten in allen Bereichen der Pflege. Die Reform ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Anerkennung und Wertschätzung der Pflegekräfte in Deutschland. Der Abschluss ist in allen Mitgliedstaaten der EU anerkannt.

Kann man sich in einem bestimmten Bereich spezialisieren?
In den ersten beiden Ausbildungsjahren werden gemeinsame Lerninhalte vermittelt. Im dritten Ausbildungsjahr besteht die Wahl die generalistische Ausbildung fortsetzen oder zwischen Kinderkranken- oder Altenpflege zu wählen. Generell empfehlen wir den generalistischen Abschluss zum/r Pflegefachmann/-frau um die Vorteile der neuen Ausbildung voll ausnutzen zu können. Die eigenständigen Berufsabschlüsse laufen bei weniger als 50 % nach Auswertung der separaten Abschlüsse 2025 aus.

Was kostet mich die Ausbildung?
Die Ausbildung ist kostenfrei. Die Auszubildenden haben einen Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung durch ihren Ausbildungsbetrieb.

Ist eine Förderung über Bildungsgutschein möglich?
Für Auszubildende, die Leistungen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung erhalten können, werden wie bisher Lehrgangskosten über die Weiterbildungsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch von den Jobcentern bzw. den Agenturen für Arbeit getragen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet mir die neue Pflegeausbildung?
In der Pflege gibt es zahlreiche Fortbildungen und Lehrgänge. Sie helfen die erworbenen Kenntnisse zu vertiefen oder zu erweitern, wie z.B. in der Schmerztherapie, als Pflegedienstleiter oder Fachwirt im Gesundheitswesen. Mit der Reform der Pflegeberufe wurde ergänzend das berufsqualifizierende Pflegestudium eingeführt. Das Studium dauert mindestens drei Jahre und endet mit der Verleihung des akademischen Grades.

Wo kann ich mich über die neuen Pflegeausbildung informieren?
Einen umfassenden Überblick über die Reform der Pflegeberufe und die neue generalistische Ausbildung bietet die Internetseite www. pflegeausbildung.net. Gerne stehen wir Ihnen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung und stellen für Sie Kontakte zu ausbildenden Einrichtungen her. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Erfahrungen von Auszubildenden

Details

Spannende Eindrücke in den Pflegealltag gewährt uns Frau Adams, Auszubildende im 3. Lehrjahr, in Ihrem Interview. Sie ist bei einem Ambulanten Pflegedienst angestellt und erzählt uns von den täglichen Herausforderungen, den emotionalen Momenten und warum der Pflegeberuf genaus das Richtige für sie ist. Lesen Sie selbst „Gepflegt auf Tour“ – Ein Interview unserer Auszubildenden im 3. Lehrjahr im Bereich der ambulanten Pflege

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