Private Medizinische
Berufsfachschule Gotha

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Gefragte Ausbildungsplätze mit Fördermöglichkeiten in der Altenpflege

Ausbildung zum Altenpfleger bei GOBI in Thüringen

Ab 2020 wird die Ausbildung zum Altenpfleger abgelöst und in die neue Pflegeausbildung zum Pflegefachmann umgewandelt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Ihr Wunsch ist es ältere und hilfsbedürftige Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen und sie zu pflegen? Dann haben wir den passenden Ausbildungsplatz bei GOBI für Sie! Im Rahmen Ihrer besonders praxisbezogenen Ausbildung an unserer Berufsfachschule und auch später im Berufsalltag übernehmen Sie als Altenpfleger oder Altenpflegerin vor allem pflegerisch-medizinische Aufgaben. Darüber hinaus motivieren Sie alte Menschen zu einer sinnvollen Beschäftigung, beraten sie und ihre Angehörigen und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen. Mit dieser Berufsausbildung haben Sie beste Jobaussichten und Ihnen stehen viele Türen offen: in der mobilen Altenpflege, als Pflegekraft in Wohnheimen oder bei ambulanten Betreuungsdiensten.

Das Wichtigste im Überblick

  • Abschluss: staatlich geprüfte/r Altenpfleger/in mit Berufserlaubnis
  • Ausbildungsbeginn: jährlich am 1. September
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Voraussetzungen: Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen mind. 2-jährigen Berufsausbildung oder die Erlaubnis als Altenpflegehelfer oder Krankenpflegehelfer, gesundheitliche Eignung
  • Förderung: Bildungsgutschein für Umschüler, BAföG, Bildungskredit oder Berufsförderungsdienst
  • Zeritifizierung: nach AZAV durch die Fachkundige Stelle CertEuropa GmbH
  • Unterkunft: im schuleigenen Wohnheim möglich
  • Spätere Tätigkeitsbereiche: Alten- und Pflegewohnheime, ambulante Altenpflege- und Betreuungsdienste, geriatrische und gerontopsychiatrische Abteilungen von Krankenhäusern, Hospize, Pflege- undRehabilitationskliniken
  • Infomaterial: Ausbildung Altenpfleger (m/w/d) (.pdf 135KB) 

Berufsbild Altenpfleger/-in

Details

Altenpfleger und Altenpflegerinnen betreuen und pflegen hilfsbedürftige alte Menschen. Sie nehmen konkrete pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr, unterstützen ältere Menschen bei der Alltagsbewältigung, beraten und motivieren sie zu einer sinnvollen Beschäftigung und Freizeitgestaltung. Zudem verfügen Sie über soziale und psychologische Fähigkeiten, die Sie dazu qualifizieren, Senioren individuell und fachgerecht zu betreuen. Als Beschäftigte in der Altenpflege wirken Sie auch in der Gesundheitsvorsorge, bei der richtigen Ernährung und der täglichen Hygiene von älteren Menschen mit.

Ausbildungsinhalte & -verlauf

Details

Die Ausbildung kann jährlich am 1. März oder 1. September begonnen werden und dauert im Regelfall 36 Monate (3 Jahre). Sie erhalten eine berufstheoretische und -praktische Ausbildung in einer anerkannten Ausbildungsstätte. Folgende Lehrinhalte werden Ihnen dabei vermittelt:

  • Alten- und Krankenpflege, Rehabilitation
  • Diagnostik und Therapie
  • Aktivierung und Übungen
  • Gesundheitslehre
  • Krankheitslehre
  • Erste Hilfe
  • Methodik der Altenpflege
  • Lerntechniken
  • Grundlagen der Psychologie
  • Angewandte Psychologie
  • Soziologie des Alterns
  • Berufsethische Grundlagen
  • Kommunikation/Gesprächsführung/Beratung
  • Berufs- Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
  • Qualitätssicherung
  • Betriebswirtschaft

Das Ziel der Ausbildung ist, dass sie die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Betreuung, insbesondere zur Beratung, Begleitung und Pflege alter Menschen im Bereich der Altenpflege erforderlich sind.

Berufseinstieg als Altenpfleger/-in

Details

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt ist hoch. Sie haben daher optimale Bedingungen nach einem erfolgreichen Abschluss eine Festanstellung bei einem ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdienst, in einer Pflege- und Rehabilitationsklinik oder in einem Altenwohn- und Pflegeheim zu erhalten.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Details

Um beruflich weiterzukommen, gibt es auch für dieses Arbeitsgebiet diverse Weiterbildungsmöglichkeiten. Als Fachpflegekraft zum Beispiel übernehmen Sie die Verantwortung für bestimmte pflegerische Maßnahmen. Sehen Sie sich mehr in organisatorischen Aufgaben, dann wäre die Qualifikation zur Pflegedienstleitung genau das Richtige. Hier nehmen Sie Aufgaben rund um den Bereich Personal wahr wie Personalsteuerung eines Pflegebereichs, Personalförderung und Personalbedarfsplanung. Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben und junge Menschen im Erlernen Ihres Berufes unterstützen, wäre eine Weiterbildung zum/r Praxisanleiter/in oder eine Lehrerfortbildung erstrebenswert. Beim Vorliegen der erforderlichen Hochschulreife, haben Sie ebenso die Möglichkeit, zu studieren. Hier bieten sich zahlreiche allgemeine und fachspezifische Studiengänge an.

Voraussetzungen & Bewerbung

Details

Um eine Ausbildung als Altenpfleger/in zu beginnen, benötigen Sie einen Realschulabschluss beziehungsweise einen höherwertigen Abschluss. Des Weiteren können Sie die Ausbildung beginnen, wenn Sie einen Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen 2-jährigen Berufsausbildung haben, bzw. über die Erlaubnis verfügen, als Altenpflegehelfer oder Krankenpflegehelfer zu arbeiten. Selbstverständlich ist auch die persönliche, gesundheitliche Eignung maßgebend. Sie können sich per Online-Bewerbung kostenlos bei uns bewerben oder auch auf dem postalischen Weg.

Häufige Fragen

Details

Bekomme ich eine Ausbildungsvergütung?
Die Altenpflege-Ausbildung ist keine rein schulische Ausbildung, sondern basiert auf einem Vertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. Dieser zahlt in der Regel eine Ausbildungsvergütung gemäß Tarif oder mindestens eine an einen Tarif angelehnte.

Werde ich praktisch nur in meinem Betrieb ausgebildet?
Um den Lehrplan zu erfüllen sind bestimmte Pflichtpraktika in den Einsatzgebieten Psychiatrie, Ergotherapie, Tagespflege etc. zu absolvieren. Sollte der Ausbildungsbetrieb diese Abteilungen nicht vorweisen können, übernimmt die Schule die Organisation der entsprechenden Praktikumseinsätze in einer anderen Einrichtung.

Muss ich während der Ausbildungszeit Nachtschichten machen?
Hier gilt das Jugendarbeitsschutzgesetzt, das Jugendliche unter 18 Jahren von der Nachtarbeit ausschließt. Nach dem 18. Geburtstag ist der Einsatz in Nachtschichten möglich, jedoch eher selten, da die medizinischen Anwendungen und Unterweisungen tagsüber stattfinden.

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